LWB verurteilt Anschlag auf jüdische Gemeinde in Australien

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«La FLM rechaza de manera inequívoca el antisemitismo y esta violencia dirigida contra personas reunidas para el culto y las celebraciones religiosas». Foto de Zoran Kokanovic en Unsplash.

„Wir müssen uns immer für Frieden und gegen Hass entscheiden“

(LWI) – Bei einem brutalen Angriff auf eine Chanukka-Feier der jüdischen Gemeinde am Bondi Beach im australischen Sydney sind am 14. Dezember 15 Menschen getötet worden. Der Lutherische Weltbund (LWB) verurteilt diese Gewalt und erklärt sich solidarisch mit der jüdischen Gemeinde in Australien und weltweit.

In einer Erklärung vom 15. Dezember verurteilten der Präsident des LWB, Bischof Henrik Stubkjær, und die LWB-Generalsekretärin, Pfarrerin Dr. Anne Burghardt, „Antisemitismus und die gezielte Gewalt gegen Menschen, die sich zu Gottesdiensten und religiösen Feiern versammeln, auf das Schärfste“.

„Solche Angriffe zerstören das Gefüge unserer gemeinsamen menschlichen Zivilisation. Wir sollten uns niemals von denjenigen einschüchtern lassen, die sich für Gewalt entscheiden, sondern uns vielmehr immer für Zusammenhalt statt Extremismus und für Frieden statt Hass entscheiden“, fügten sie hinzu.

Statement

LWB verurteilt Anschlag auf jüdische Gemeinde in Australien

Der Lutherische Weltbund verurteilt den gewalttätigen Angriff auf Mitglieder der jüdischen Gemeinde während ihrer Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney, Australien, und unterstreicht erneut seine Ablehnung von Antisemitismus in jeder Form.

Der LWB trauert mit den Familien, die Angehörige verloren haben, mit den Verletzten und mit allen, deren Sicherheitsgefühl durch die Tat und den Hass, den sie zum Ausdruck bringt, erschüttert wurde. Der LWB dankt dem mutigen Passanten, der eingeschritten ist, sowie den Rettungskräften und allen, die Beistand und Hilfe geleistet haben.

Der LWB verurteilt Antisemitismus und die gezielte Gewalt gegen Menschen, die sich zu Gottesdiensten und religiösen Feiern versammeln, auf das Schärfste. Solche Angriffe zerstören das Gefüge unserer gemeinsamen menschlichen Zivilisation. Wir sollten uns niemals von denjenigen einschüchtern lassen, die sich für Gewalt entscheiden, sondern uns vielmehr immer für Zusammenhalt statt Extremismus und für Frieden statt Hass entscheiden.

Diese besinnliche Zeit, in der jüdische Gemeinden weltweit Chanukka feiern und christliche Gläubige sich auf Weihnachten vorbereiten, ruft uns in Erinnerung, dass beide Glaubenstraditionen uns auffordern, in Gemeinschaft zusammenzukommen, Licht in die Dunkelheit zu bringen und uns für Frieden einzusetzen.

Wir bitten den Gott des Lebens und des Friedens um Trost, Heilung und Kraft für alle betroffenen Menschen. Mögen wir Werkzeuge des Friedens sein, für die Würde aller Menschen einstehen und gemeinsam daran arbeiten, dass sich die Herzen von Gewalt abwenden.

 

Bischof Henrik Stubkjær
Präsident, Lutherischer Weltbund
Pfarrerin Dr. Anne Burghardt
Generalsekretärin, Lutherischer Weltbund
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