Der Jahresbericht des LWB-Weltdienstes ist auf der Website verfügbar. Foto: LWB/N. Torrecillas
Umfang und Wirkung der humanitären Arbeit des LWB
(LWI) – Der LWB-Weltdienst hat seinen Jahresbericht 2024 veröffentlicht. Der Bericht liefert Erkenntnisse zu Umfang und Wirkung der weltweiten humanitären Arbeit und der Entwicklungsarbeit des LWB im Jahre 2024 und während des letzten Strategiezeitraums (2019–2024). Er stellt ebenfalls die neue Weltdienststrategie (2025–2021) vor, für die weiterhin das bisherige Thema For Hope and a Future (Für Hoffnung und Zukunftsperspektiven) gilt.
Der Jahresbericht 2024 wird in einem kompakten 16-seitigen Format präsentiert und beschreibt die wichtigsten Ereignisse und Errungenschaften des Jahres. Dabei werden exemplarisch erfolgreiche Projekte in den drei Programmbereichen des LWB-Weltdienstes und der humanitären Arbeit anhand von Kurzberichten und Aussagen der Menschen vorgestellt, mit denen der LWB arbeitet. Der Bericht liefert ebenfalls eine Zusammenfassung der aufsuchenden Vor-Ort-Aktivitäten des Dienstes, Personalstatistiken und eine Aufstellung der Partner, mit denen der LWB-Weltdienst 2024 zusammengearbeitet hat, um sein seit 75 Jahren bestehendes Mandat als humanitäres Hilf- und Entwicklungsprogramm des LWB wahrzunehmen.
Unterstützung mit lokaler Expertise
Während des letzten Strategiezeitraums (2019–2024) hat der LWB-Weltdienst insgesamt mehr als 16 Millionen Menschen dabei geholfen, in Würde zu leben und ihre Zukunft zu gestalten. Allein im Jahre 2024 wurden 2,5 Millionen Menschen von Teams mit ca. 6.600 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unterstützt, meistens in Gemeinwesen und Ländern, in denen der LWB-Weltdienst tätig ist.
Mehr als die Hälfte unserer Mitarbeitenden sind Geflüchtete, und mehr als 99 % leben in den Ländern, in denen wir im Einsatz sind. Lokales Fachwissen ist die Grundlage für unseren Einsatz.
Maria Immonen, Direktorin des LWB-Weltdienstes
Humanitäre Arbeit gewinnt an Bedeutung
Im Laufe der Jahre hat sich der Schwerpunkt der Arbeit des LWB-Weltdienstes von den langfristigen Entwicklungsprogrammen auf humanitäre Hilfen in Katastrophenfällen verlagert. Damit reagiert der LWB auf die zunehmende Anzahl von Krisen und wachsende weltweite Bedarfslagen. Geflüchtete, Binnenvertriebene und Aufnahmegemeinschaften bleiben weiterhin der Mittelpunkt der Arbeit des Weltdienstes in Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik, im Nahen Osten und in Europa.
Auf Rechten basierender Handlungsansatz
Der Bericht 2024 bekräftigt das anhaltende Engagement des LWB für Menschenrechte und eine auf Rechten basierende Vorgehensweise besonders im Hinblick auf mehr Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Krise im Sudan, die zu den am stärksten unterfinanzierten Katastrophenfällen der Welt gehört. Der LWB-Weltdienst ist im Kontext der Krise im Sudan im Tschad, Südsudan, Uganda und Äthiopien im Einsatz, führt dort lebensrettende Hilfsprogramme durch, unterstützt die Menschen bei der Existenzsicherung, sorgt für Schutz und den Zugang zu essenziellen Dienstleistungen einschließlich des Zugangs zu Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sowie für die Gesundheitsversorgung.
Viele der Bilder in dem Bericht zeigen, dass der LWB-Weltdienst den Menschen immer in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt und an den Orten präsent ist, an denen seine Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.