„Menschen und ihre Zukunft stehen nicht zum Verkauf, und die Menschen in Grönland haben das unveräußerliche Recht, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden“, sagen LWB-Präsident Stubkjær und LWB-Generalsekretärin Burghardt. Das Foto zeigt das Dorf Ittoqqortoormiit in Grönland. Foto: Annie Spratt
LWB fordert USA in Erklärung zu „Zurückhaltung, Respekt und Dialog“ im Umgang mit Menschen in Grönland auf
(LWI) – Der Lutherische Weltbund (LWB) fordert die Vereinigten Staaten von Amerika in allen politischen Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Bevölkerung Grönlands zu „Zurückhaltung, Respekt und Dialog“ auf. In einer Erklärung bekräftigt der LWB seine „uneingeschränkte Unterstützung für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Grönland, die indigenen Völker Grönlands und alle anderen Menschen, die in diesem Land leben,“ und bringt seine tiefe Besorgnis über die jüngsten Schritte und Äußerungen der US-Regierung zum Ausdruck.
In der von LWB-Präsident Bischof Henrik Stubkjær und Generalsekretärin Pfarrerin Dr. Anne Burghardt unterzeichneten Erklärung heißt es: „Menschen und ihre Zukunft stehen nicht zum Verkauf, und die Menschen in Grönland haben das unveräußerliche Recht, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden.“ Der LWB fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, sich an die Seite Grönlands zu stellen, und ruft die LWB-Mitgliedskirchen auf, für Frieden unter Völkern und Nationen zu beten.
Bishop Henrik Stubkjær
Präsident
Lutherischer Weltbund
Rev. Dr Anne Burghardt
Generalsekretärin
Lutherischer Weltbund