Lutherischer Weltbund

Workshops und Praktika

Initiativen für den Kapazitätsaufbau

Mauretanische Frauengenossenschaft, Mai 2000

Um das Engagement der LWB-Mitgliedskirchen für Menschenrechte und für soziale sowie wirtschaftliche Gerechtigkeit zu verstärken, schafft das LWB-Büro für Internationale Angelegenheiten und Menschenrechte (BIAMR) Möglichkeiten zur Qualifizierung für deren VertreterInnen. Diese Initiativen umfassen Ausbildungsworkshops zu den Themen Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht sowie Menschenrechtspraktika. Ferner wird Unterstützung für eigene Ausbildungsprogramme der Mitgliedskirchen in diesem Bereich angeboten.

Ausbildungsworkshops Menschenrechte

Diese Workshops werden in der Regel auf regionaler Ebene veranstaltet. Sie bieten VertreterInnen der Mitgliedskirchen die Möglichkeit zur intensiven Auseinandersetzung mit den Grundsätzen der Menschenrechte und praktischen Methoden der Menschenrechtsarbeit. Gewöhnlich umfasst das Programm dieser Workshops:

  • Eine Einführung und Diskussion zum Thema: "Theologische Vorgaben für Menschenrechte";

  • die Behandlung der "Menschenrechte auf der ökumenischen Agenda";

  • Referate und Diskussionen zu spezifischen Themen, die für den jeweiligen Workshop erarbeitet wurden;

  • eine eingehende Darstellung der Grundsätze, Instrumente und Mechanismen der Menschenrechte (auf internationaler und regionaler Ebene);

  • Gruppenarbeit zu Fallstudien im Bereich der Menschenrechte;

  • ein Besuch bei MenschenrechtsaktivistInnen vor Ort.

Um Unterlagen früherer Ausbildungsworkshops Menschenrechte zu erhalten, klicken Sie bitte hier.

Menschenrechtspraktika


LWB-Ausbildungsworkshop Menschenrechte in Bangkok, September 2000

Jährlich gibt das BIAMR wenigstens einem/einer VertreterIn aus den Mitgliedskirchen die Möglichkeit, an einem Intensivkurs zum Thema Menschenrechte teilzunehmen. Dieser Kurs wird vom Internationalen Dienst für Menschenrechte in Genf in Verbindung mit der Jahrestagung der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen veranstaltet (die jährlich im März/April zu einer sechswöchigen Sitzung zusammenkommt).

Von den TeilnehmerInnen der Praktika wird erwartet, dass sie als "MultiplikatorInnen" die erworbenen Kenntnisse in ihren Kirchen und Gesellschaften weitergeben.